Quality Made in China

"Quality made in China”war bereits von zentraler Bedeutung, als der Fokus noch darauf lag, Wertschöpfung in China für den schnell wachsenden Markt China zu betreiben. Inzwischen wird China zudem verstärkt als Beschaffungsmarkt im Sinne eines Best Cost Country Sourcing (BCCS) gesehen.

Auch die Finanz- und Wirtschaftskrise tat dem Trend zum China-Sourcing keinen Abbruch; im Gegenteil: Um die Kostenposition zügig zu verbessern, wurden China-Sourcing-Projekte sogar noch forciert. Durch BCCS steigen allerdings auch die Anforderungen, da westliche Qualitätsstandards erfüllt werden müssen. Ernüchterung tritt ein, wenn man feststellt, dass zwar niedrige Materialkosten erzielt werden, aber die Qualität nicht passt. Folgekosten durch Ausschuss, Nacharbeit, Sicherheitsbestände, fehlende Liefertreue, Expediting und Rückhol-Aktionen können entstehen; ganz zu schweigen vom Image-Schaden, der mit Qualitätsproblemen verbunden sein kann.

Um das Thema "Quality made in China“ bei ausgewählten Aspekten zu beleuchten, wurde durch Seidenschwarz & Comp. eine Umfrage durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf den eingesetzten Qualitätsmethoden. Eine Befragung fand mittels Fragebogen und anschließenden gezielten Experten-Interviews statt. An der Umfrage beteiligten sich 50 Industrieunternehmen in China. Zwei Drittel der Teilnehmer kamen aus den Branchen Automotive, Maschinenbau und Automatisierungstechnik.Bei einem Drittel der Teilnehmer handelt es sich um ein WFOE (Wholly Foreign Owned Enterprise), bei den restlichen um chinesisch-ausländische Joint Ventures.

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Margit Rinner
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