Herausforderungen für den Automobilvertrieb in gesättigten Märkten

Die Automobilmärkte in Kerneuropa – und gerade auch in Deutschland – stagnieren seit Jahren im Volumen. Nachhaltige Wachstumsimpulse waren schon vor der aktuellen Krise nicht zu erkennen – und sind auch nach der Krise nicht erkennbar.

Dennoch nehmen wir in unserer täglichen Arbeit mit Herstellern, Importeuren und Händlern wahr, dass die gesamte automobile Vertriebskette in Deutschland noch immer auf der Grundlage der Annahme von wachsenden Märkten agiert; angefangen von der Denkhaltung des Managements über Zielsysteme, Incentives, Tools und Methoden bis hin zu Bonus- und Margensystemen. Addiert man die 5-Jahres-Ziele aller Hersteller und Importeure, wird ein Gesamtabsatz von über 4 Millionen Fahrzeugen angestrebt – angesichts der herrschenden Rahmenbedingungen ein utopisches Ziel.

Diesem offensichtlichen Widerspruch gehen wir in der vorliegenden Studie nach:

  • Wie schätzen Automobilhersteller, Importeure und Handelsbetriebe sowie Autobanken die aktuelle und zukünftige Marktsituation ein?
  • Wie unterschiedlich sehen Hersteller, Importeure und Handel sowie Banken die Herausforderungen und wo werden die Prioritäten gesetzt?
  • Welche Konzepte, Methoden und Ansätze zum Agieren in gesättigten Märkten existieren schon?
  • Welche Ansätze sind erkennbar, um erfolgreich in gesättigten Märkten zu bestehen?
  • Wie unterscheiden sich diese Erkenntnisse bei Herstellern, Importeuren und Händlern sowie Banken und bei verschiedenen Marken?
  • Welche künftige Struktur und Aufstellung im Handel wird von OEMs, Importeuren und vom Handel favorisiert und warum?
  • Was erwarten OEM/Importeure einerseits und Handelsbetriebe andererseits in dieser Situation vom jeweils anderen Geschäftspartner?

Die Studie fand im Zeitraum von Oktober 2008 bis Mai 2009 statt. Daran teilgenommen haben Hersteller, Importeure, Handelsbetriebe und Banken in Deutschland, die eine Vielzahl verschiedener Marken repräsentieren.

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Margit Rinner
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